Am Anfang stand eine Frage: Was geschieht mit dem Lebenswerk Frankfurter Künstlerinnen und Künstler, wenn diese sterben? Aus dieser Sorge, die immer wieder an Stadt, Museen und Galerien herangetragen wurde, entstand eine Initiative: Frankfurter Bürger, Künstler, Erben, Galeristen, Kunsthistoriker, Sammler und Philanthropen, die gemeinsam nach einer Antwort suchten.
Maßgeblich beteiligt war die Künstlerin Helga Franke, die die Frage nach dem Verbleib des eigenen Werks zum Gegenstand ihrer künstlerischen Praxis gemacht hat. Weitere Künstlerinnen und Erben brachten früh ihr Vertrauen in die Stiftung ein und gaben ihr die ersten Vor- und Nachlässe. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten stellte Depot- und Arbeitsräume zur Verfügung. Heute betreut die Stiftung acht Vor- und Nachlässe.